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Das Medieninteresse wird kleiner, aber: Wirksame Hilfe muss beständig sein!

Die Katholische Pfarrgemeinde St. Marien Wachtberg hat mit FloW ein auf Dauer angelegtes Hilfsangebot für die vom Juli21-Hochwasser betroffenen Menschen aus der Taufe gehoben. FloW ist eine Initiative aus PGR und Mitgliedern des Kirchenvorstands sowie Privatpersonen St. Mariens. Kindergärten und Kindertagesstätten aus Wachtberg und aus den Flutgebieten an der Ahr vernetzen sich im Rahmen einer Patenschaft. „Die Mitarbeiter:innen der Einrichtungen von hier und aus dem Ahrtal kennen sich. Das schafft Vertrauen und Offenheit“, sagt Claudia Müller-Jüngermann, Vorsitzende des Kirchenvorstandsausschusses „Kita“ in Wachtberg. So soll gezielt ermittelt werden, welche Sachleistungen benötigt werden - sowohl bei den Einrichtungen selber als auch in den Familien, die ihre Kinder dort betreuen lassen. Dieser Bedarf wird auf der bereits bekannten Cocuun-Plattform der Pfarrgemeinde veröffentlicht. Deren bislang rund 500 Abonnent:innen können dann rückmelden, ob sie über entsprechende Hilfsgüter verfügen und bei der Suche gerne auch private Netzwerke aktivieren. Anschließend kümmert sich die Flutopferhilfe Wachtberg um eine unbürokratische Weitergabe der Sachspenden. Kann ein Bedarf so nicht gedeckt werden, bemüht sich FloW um Geldspenden zur Beschaffung der Fehlmengen. „Der Einkauf dieser Güter soll überwiegend bei Händlern erfolgen, die selber von der Flut betroffen sind. Das hilft zweifach.“, betont Pfarrer Michael Maxeiner. „In der Regel können für bewertbare Spenden auf Wunsch auch entsprechende Quittungen ausgestellt werden.“

Markus Matthäi, Mitglied im KV-Ausschuss „Kita“, hat inzwischen sogar für ein überregionales Interesse gesorgt: Die Gemeinde seines Bruders, der Pfarrer im Bistum Fulda ist, unterstützt FloW ebenfalls.

Auch Britta Kühr-Kläs, die aus Mayschoß stammt, engagiert sich bei FloW. Sie kümmert sich aber nicht nur um Spenden: Ihr ist es ein Herzensanliegen, „dass die Kinder und Jugendlichen, die durch die tragischen Ereignisse traumatisiert wurden, wenigstens eine Zeitlang ihre Sorgen vergessen können“. Das Netzwerk der Flutopferhilfe Wachtberg will auch hier die Vertrauensbasis bieten, um den jungen Menschen an der Ahr die bereits bestehenden Wachtberger Initiativen nahe zu bringen, die Ferienfreizeiten ausrichten. Das sind insbesondere der „Jugendförderverein Villip“, die „St. Sebastianus Schützenbruderschaft Villip“ sowie „MOVE Freizeit bewegt“.

Indem Sie für FloW spenden, tragen Sie dazu bei, dass den Flutopfern auch auf lange Sicht geholfen wird.

Sankt Marien Wachtberg
Raiffeisenbank Voreifel eG
IBAN: DE64 3706 9627 5688 6301 60    
BIC: GENODED1RBC  
Verwendungszweck: Flutopferhilfe Wachtberg

Jede bedarfsgerechte Spende kommt direkt bei den betroffenen Menschen an. In diesem Sinne: 

Vergelt’s Gott!

D. Jüngermann

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