St. Maria Rosenkranzkönigin, Berkum

Be Kirche aussen_Reante Pütz (c) R. Pütz

Nachdem die alte Berkumer Pfarrkirche "St. Gereon", erbaut im Jahre 1770 im Stil des Spätbarock, sich nach dem zweiten Weltkrieg wegen der erfreulich hohen Zahl der Gottesdienstbesucher als viel zu klein erwies, wurden Pläne für den Bau einer größeren Kirche bereits in den 1950er Jahren laut. Nach langen Überlegungen und Beratungen aller zuständigen Gremien konnte das Projekt jedoch erst Dank der großzügigen Schenkung eines Grundstücks durch Herrn Josef Abs, damaliges langjähriges Mitglied des Kirchenvorstandes und Besitzer des Jesuitenhofes, in Angriff genommen werden.

Es sollte ein komplett neues Pfarrzentrum an der Züllighovener Straße entstehen. Der Kölner Architekt Rosiny wurde mit der Planung des neuen Pfarrzentrums beauftragt, in dessen Vorstellung der Gesamtkomplex die Form einer fränkischen Hofanlage erhalten und dessen Mittelpunkt die neue Pfarrkirche bilden sollte (mit ca. 340 Sitzplätzen fast doppelt so groß wie die alte Kirche "St. Gereon"). So erfolgte am 23. November 1969 die Grundsteinlegung der Kirche (als dritter Bauabschnitt nach Kindergarten und Pfarrhaus). Am 24. Oktober 1971 wurde sie durch Herrn Weihbischof Dr. Frotz auf besonderen Wunsch des damaligen Pfarrers Donath und in großer Verbundenheit mit der Gottesmutter und dem Rosenkranzgebet "St. Maria Rosenkranzkönigin" geweiht.

Die Reliquien aus dem Altar der alten Pfarrkirche wurden in die neue Pfarrkirche überführt, ebenso die Figuren der Hl. Barbara, Johannes d.Täufers und die besonders schön geschnitzte Barockmadonna. Die Orgel (im Jahr 1923 von der Bonner Orgelbaufirma Klais noch mit Teilen der Vorgängerorgel Baujahr 1854 von Franz Wilhelm Sanreck erbaut) wurde in der neuen Pfarrkirche erweitert und erhielt ebenso wie das Taufbecken seinen Platz in der neuen Kirche.

Die Kreuzigungsgruppe im Altarraum, geschaffen aus einem vorhandenen alten Holzkreuz und Figuren eines Südtiroler Künstlers zu einer Gesamtgruppe. Die Orgelempore schmückt der als Marienzyklus im Jahre 1972 von der Textilkünstlerin Grete Bardenheuer angefertigte Wandbehang. Das Ölgemälde "Auferstehung Christi" in der Art des Cornelius Schut (Antwerpen), eines Mitarbeiters von Peter Paul Rubens, ist Mittelpunkt des Altarraumes der Pfarrkirche in Berkum und wurde zur Komplettierung der Inneneinrichtung u. a. ebenfalls von Herrn Josef Abs gestiftet.

Erwähnenswert ist auch, dass zirka zehn Jahre nach der Weihe der neuen Pfarrkirche unsere alte St. Gereonkirche zeitweise der Evangelischen Gemeinde im Ländchen zur Feier ihrer Gottesdienste überlassen werden konnte. Da unsere neue Pfarrkirche über keinen Glockenturm verfügt, rufen die Glocken von "St. Gereon" weiterhin die Christen beider Kirchen zum Gottesdienst.

Margret Schmitz

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