:: Berichte/Mitteilungen
Erstkommunion 2011
Alle Kinder, die römisch-katholisch getauft und in dem Zeitraum vom 1.7.2001 bis 30.6.2002 geboren sind, sowie alle, die 2010/2011 das 3. Schuljahr an einer Wachtberger Schule besuchen, werden in den Sommerferien eine schriftliche Einladung zum ersten Elternabend erhalten. Sollte Ihr Kind nicht zu diesem Personenkreis gehören, aber trotzdem zur Erstkommunion geführt werden, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro in Villip, Tel. (0228) 32 20 46.
Termine
St. Margareta, Adendorf:
Samstag, 30. April 2011 um 14.00 Uhr
St. Maria-Rosenkranzkönigin, Berkum:
Sonntag, 01. Mai 2011 um 11.00 Uhr
St. Georg, Fritzdorf:
Sonntag, 01. Mai 2011 um 09.00 Uhr
St. Gereon, Niederbachem:
Samstag, 07. Mai 2011 um 14.00 Uhr
Hl. Dreikönige, Oberbachem:
Samstag, 30. April 2011 um 11.00 Uhr
St. Simon und Judas Thaddäus, Villip:
Samstag, 07. Mai 2011 um 11.00 Uhr
Zu den Hl. Erzengeln, Pech:
Sonntag, 08. Mai 2011 um 11.00 Uhr
Mitteilung des Pfarrbüros
Pilgerinnen und Pilger der Pfarrei St. Marien Wachtberg auf den Spuren der Hl. Bernadette
Am Mittwoch, den 21. April 2010 starteten 37 Teilnehmer aus ganz Wachtberg, Meckenheim und Grafschaft, anlässlich der Neugründung der Kirchengemeinde St. Marien Wachtberg, zu einer einwöchigen Buswallfahrt nach Lourdes.
Seelsorgerisch begleitet wurde die Fahrt vom Wachtberger Pfarrer Hermann Josef Zeyen.
Zwei Zwischenziele, die auf der Hinfahrt angesteuert wurden, waren der beschauliche Ort Ars und die charmante Stadt Avignon. In Ars lebte und wirkte Jean-Baptiste Marie Vianney. Man nannte ihn den Pfarrer von Ars. Er wurde 1929 zum Patron aller Pfarrer der Welt ernannt, war ein bedeutender Beichtvater und wurde am 31. Mai 1925 von Papst Pius XI. heiliggesprochen.
In Avignon erlebte die Gruppe eine mehrstündige Führung durch die wunderschöne Altstadt mit ihren vielen mittelalterlichen Häusern und der intakten Befestigungsmauer. Höhepunkt war die Besichtigung des aus dem 14. Jahrhundert stammenden gotischen Papstpalastes und der berühmten Brücke von Avignon, die zum UNSESCO-Welterbe zählt.
Am Freitagabend erreicht der Pilgerbus dann das eigentliche Ziel - Lourdes, gelegen am Fuße der Pyrenäen. Dort erschien der aus einfachsten Verhältnissen stammenden 14-jährigen Müllerstochter Bernadette Soubirous im Jahre 1858 nahe der Grotte Massabielle, einer früheren Müllhalde, eine in weiß gekleidete Frau. Insgesamt begegnete Bernadette dieser "Dame", die sich später als "Mutter Gottes" offenbarte - 18 mal. Dem Quellwasser der Grotte werden Heilkräfte zugeschrieben und die Kirche, die auf der Grotte errichtet wurde, ist heute ein bedeutender Wallfahrtsort.
Auf der Rückfahrt stand als letzter Besichtigungsort Nevers auf dem Programm. Dort trat Bernadette Soubirous 1866 in das Kloster St. Gilgard ein und lebte dort bis zu ihrem Tod im Jahre 1879.
Die Pilgerinnen und Pilger erlebten in dieser Woche nicht nur ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl in den täglichen Eucharistiefeiern, im gemeinsamen Gebet und in der Anbetung, sondern es entstand auch immer mehr Verbundenheit durch den musikalisch mit Klarinetten und Querflöte begleiten Gesang und die vielen intensiven Gespräche, die miteinander geführt wurden. Und auch Harmonie, Fröhlichkeit, gute Laune und Spaß war während der gesamten Fahrt immer ein wichtiger Bestandteil.
So wuchs die Gruppe durch die vielen verschiedenen Erlebnisse und dem netten Miteinander immer mehr zusammen. Nach dem Abschlusssegen am Mittwochabend in der Niederbachemer Kirche war man sich einig, dass eine unvergessliche Woche viel zu schnell vorbei gegangen war, aus der nun jeder einzeln, gestärkt im Glauben, in seinen eigenen Alltag zurückkehren konnte.
Lijepo da ste ovdje!
Wachtberger Messdiener bekommen Besuch aus Kroatien
Als wir uns am Ostermontag (05.04.2010) um 23.30 Uhr mit unseren Familien am Köln-Bonner Flughafen versammelten, waren wir voller Spannung auf unsere kroatischen Gäste. Dann öffnete sich die Tür zum Terminal und uns war klar: Das wird klasse!
Wir hatten extra ein Plakat gemalt, um unsere Gäste herzlich zu empfangen. Darauf standen unsere Namen und in deutscher Sprache "Herzlich Willkommen" genauso, wie auf Kroatisch: "Dobrodošli u Njemacko lijepo da ste ovdje" (= Herzlich willkommen in Deutschland - schön, dass ihr hier seid).
Schon bei der Ankunft war eine Riesenstimmung, die die ganze Woche lang anhalten sollte.
Am Dienstagmorgen trafen wir uns nach einer sehr kurzen Nacht um 10.30 Uhr in Niederbachem, um nach Bonn in die Rheinaue, einen großen Park, zu fahren, wo wir Kennenlernspiele veranstalteten und unter Anderem bei dem Versuch, ein rohes Ei mithilfe unnützer Gegenstände bruchsicher einzupacken, eine Menge Spaß erlebten.
Danach ging es weiter zur Besichtigung des Bonner Münsters.
Anschließend hatten wir alle die Gelegenheit, durch die Stadt zu bummeln.
Am zweiten Tag machten wir einen ausgedehnten Spaziergang auf dem Rodderberg, der früher ein Vulkan gewesen war und zeigten unseren Gästen etwas von der Umgebung, in der wir wohnen. Den Abend genossen wir bei Steak oder Würstchen, Nudelsalat und gemütlichem Beisammensein.
Nachdem wir am nächsten Morgen schon früh in Niederbachen gestartet waren, ging es ab Mehlem mit dem Zug weiter nach Köln. Dort angekommen, nahmen wir an einer Führung durch den Kölner Dom teil, dem zweitgrößten Dom der ganzen Welt, der 1248 erbaut wurde.
Anschließend fand eine Führung im Farina Haus statt, der ältesten Parfümfabrik der Welt. In den darauf folgenden Stunden machten wir Köln unsicher.
Mit einem rheinischen Abend, an dem es rheinische Spezialitäten, darunter "Rievkooche" und Sauerbraten, zu Essen gab, ging auch schon der vorletzte Tag zu Ende.
Am Freitag, unserem letzten Tag, fuhren wir nach Aachen und besichtigten das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" sowie den Aachener Dom. Nach einem erneuten Stadtbummel fuhren wir wieder zurück nach Wachtberg.
Im Anschluss hatten alle noch ein wenig Zeit, um zu entspannen oder die Koffer zu packen. Danach trafen wir uns zum Pizzaessen und verbrachten so die letzte gemeinsame Mahlzeit.
So ging eine wundervolle Woche mit unseren lieben kroatischen Gästen zu Ende, doch wir Deutschen freuen uns jetzt schon riesig auf den Gegenbesuch im Herbst.
Jan Matthias Engels, Peter Kader, Max Walde