Unterstützer brauchen Unterstützung!

05.11.20, 14:25
Andrea Neu
Ich spende für ZUGABE

Ohne Spenden aus der Bevölkerung kann die ZUGABE nicht helfen!

Seit Mai 2013 gibt es in Wachtberg das caritative Projekt ZUGABE der Kath. Kirchengemeinde St. Marien! Seitdem können Wachtberger Bürgerinnen und Bürger, die sozial schwächer gestellt sind, bei der ZUGABE Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs gegen eine geringe Aufwandsentschädigung erwerben. In diesen vielen Jahren gibt es im Rahmen der ZUGABE ein Begegnungscafé, wo zu Kaffee und Kuchen geladen wird, wo Austausch und Beratung stattfindet. Und diese ZUGABE gibt es letzten Endes nur, weil viele Mitmenschen überzeugt sind von diesem Konzept der praktizierenden Mitmenschlichkeit, indem sie das Projekt finanziell und/oder mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz unterstützen.

Und nun kam die Corona-Pandemie! Was ist von all dem geblieben in Zeiten der Pandemie, durch die wir - nicht zuletzt in diesen vergangenen Tagen - in unserem Leben eingeschränkt werden? Die neuen, drastisch verschärften Schutzmaßnahmen im Kampf gegen Covid-19 beeinträchtigen auch die Arbeit mit und für die ZUGABE. Die Pandemie geht an uns allen nicht spurlos vorbei: steigende Preise für Lebensmittel und zusätzliche Kosten für Hygiene, Desinfektion und für Alltagsmasken, geringere Einkommen durch Kurzarbeit oder sogar Wegfall der Beschäftigung, erhöhte Kosten in den Familien aufgrund der Schließungen von Schulen und Kindergärten im Frühjahr. Und wieder einmal sind Haushalte mit geringem Einkommen am stärksten betroffen.

Als im März diesen Jahres der erste Lockdown verkündet wurde, war es für das Team der ZUGABE schnell klar: Wir dürfen die Bedürftigen nicht alleine lassen! Dies gelang auch dank
Spenden, die bis dahin bei uns eingegangen waren. Leider mussten wir in den vergangenen Monaten einen Rücklauf von Spenden registrieren. Dies liegt sicherlich einerseits an den
abgesagten Veranstaltungen und Konzerten in und um Wachtberg, bei denen in der Vergangenheit vonseiten der Veranstalter häufig um finanzielle Unterstützung für die ZUGABE geworben wurde.
Ein weiterer Grund für den Rückgang der Spenden liegt verständlicherweise in den unsicheren Zukunftsaussichten eines jeden, die Angst vor Verschlechterung der eigenen Lebens- und Einkommenssituation steckt tief. Schmerzlich vermisst das Team der ZUGABE in diesem Jahr auch zwei große Sammlungen am hiesigen Einkaufszentrum am Wachtberg, Corona schlug auch hier zu und machte alle Pläne zunichte! Der ZUGABE wurden zwei wichtige Tage genommen, an denen über viele Stunden mit der Bitte „Kaufe deins - schenke eins“ für zusätzliche Einkäufe und anschließende Spende an uns geworben wurde. Eine an diesen Sammeltagen übliche große Spendenbereitschaft füllte in der Vergangenheit für einige Wochen unser Lager auf, so dass der stets notwendige Warenzukauf geringer ausfallen konnte.

Dem ist in Corona-Zeit nicht so! Unsere Zukäufe mussten vergrößert werden, um den Bedarf aller Kundinnen und Kunden zu decken. Allgemeine Prognosen lassen vermuten, dass der Kreis derjenigen, die unsere Hilfe benötigen, in Zukunft noch größer werden wird.

Es ist nicht absehbar, wie lange wir durch den Virus in unserem Alltagsleben eingeschränkt werden. Es ist jedoch erkennbar, dass weiterhin viele Menschen die Unterstützung der ZUGABE
benötigen; und leider ist es sicher, dass die finanziellen Mittel dank der bisherigen großzügigen Spendenbereitschaft aller Bürgerinnen und Bürger irgendwann aufgebraucht sind und in diesem Fall die ZUGABE ihre Türen schließen müsste. Soweit darf es nicht kommen!

Näheres zur ZUGABE finden Sie hier.

Spenden werden dankend entgegengenommen auf dem Konto der ZUGABE:

IBAN DE23 3826 0082 2507 3700 23

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