Kleiner Brief  für Kinder, Eltern, Oma und Opa…

08.10.20, 13:17
Marilene Link
St. Maria Rosenkranzkönigin Foto R. Pütz

Kleiner Brief  für Kinder, Eltern, Oma und Opa…

Heute lade ich Euch ein, im Oktober  einmal gemeinsam auf Maria, die Mutter Jesu zu schauen. Der Oktober ist nämlich der „Rosenkranzmonat“ und eine unserer Kirchen in Wachtberg heißt ja sogar „Maria Rosenkranzkönigin“.  Es ist die Kirche in Berkum und euer  Kindergarten dort heißt auch so.

Immer schon haben die Christen viel über Maria nachgedacht. Und sie haben gesagt: Maria ist etwas ganz besonderes für uns. Wie eine Rose, das Zeichen der Liebe. Wir schauen auf Maria, weil wir mit ihr zusammen Jesus kennen und lieben lernen. Und weil ganz früher nur wenige Menschen lesen und schreiben konnten, haben sie sich ein Gebet ausgedacht. Ein Gebet, dass uns von Maria erzählt, die Jesus besonders geliebt hat. Und auch ein Gebet, das von Jesus erzählt: von seiner Geburt, seinem Tod, seiner Auferstehung und von seiner großen Liebe zu uns. Für jeden Gebetsabschnitt wurde dann eine Perle auf eine Schnur gefädelt – wie lauter Rosen an einem Rosenstock.  Es entstand eine Art Kette, die man immer bei sich hatte: der Rosenkranz. Und Maria, die Königin der Liebe, zeigt uns beim Beten die Liebe Jesu – sie ist die Rosenkranz – Königin. 

 

Gegrüßet seist du Maria, 

voll der Gnade.

Der Herr ist mit dir.

Du bist gebenedeit (ein altes Wort für gesegnet)

Unter den Frauen

Und gebenedeit ist die Frucht (also das Jesuskind)

Deines Leibes Jesus.

Heilige Maria,

Mutter Gottes,

bitte für uns Sünder,

jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

 

Ihr merkt schon: es ist wirklich ein sehr altes Gebet. Die Worte sind ganz anders wie heute. Aber trotzdem wird es immer noch gebetet. Wir denken dabei daran, dass Maria unsere Bitten zu Jesus hinträgt. Wie eine Mama eben hilft, wenn wir sie darum bitten.

Im Mittelalter haben die Menschen ganz viel den Rosenkranz gebetet. Damals gab es auch eine schlimme Krankheit, die überall auf der Welt ausgebrochen ist: die Pest.

Mit Maria haben alle gebetet, dass Gott ihnen hilft in dieser schwierigen Zeit und die Krankheit vorüber geht.

Vielleicht können wir zu Hause eine kleine Marienfigur aufstellen, ab und zu eine Kerze anzünden und auch gemeinsam beten, dass Jesus uns Kraft und Liebe schenkt.

Denn wir hoffen ja auch sehr, dass die Corona – Krankheit irgendwann vorbei geht.

Bis dahin brauchen wir noch viel Geduld und Liebe füreinander.

 

Herzliche Grüße von Eurer Elisabeth Schmitz aus der Kirche

 

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