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Die Pfarrei St. Marien zu Wachtberg besteht in ihrer Form seit dem 01.01.2010. Zuvor bestand sie aus sechs einzelnen Pfarreien, die sich übergangsweise bereits einige Jahre als Pfarrverband zusammengeschlossen hatten. Im Folgenden stellen sich jene ursprünglichen Pfarreien Wachtbergs kurz mit ihren Kirchen und Kapellen vor.
Erste Erwähnung nach 1300; im Jahre 1515 Erstellung eines Neubaus; später Verlegung des Westturms nach Osten auf die Chorseite;
um 1900 Verlängerung des einschiffigen Backsteinbaus durch zwei westliche Joche; spätbarocke Ausstattung.
Besonders sehenswert:
Barockmadonna als Himmelskönigin mit Krone und Szepter im linken Seitenaltar (aus der ehemaligen Kapelle in Klein-Villip).
Im rechten Seitenaltar die Statue der Kirchenpatronin St. Margareta mit dem besiegten angeketteten Drachen (16. Jh.).
Rechts vom Chor als Anbau die Loge der damaligen Schlossherren von der Leyen.
17.Jh. - 1973 Marienkapelle im Weiler Klein-Villip. Wiederaufbau am alten Platz durch Kapellenverein ab 2008
Grund des Neubaus war der bestehende Platzmangel in der alten Kirche St. Gereon. 1971 wurde die Neue Kirche eingeweiht.
Besonders sehenswert:
Statuen aus der alten Kirche: St. Johannes der Täufer, St. Barbara, eine geschnitzte Madonna als Rosenkranzkönigin dargestellt
Ein Ölgemälde, welches die Auferstehung Christi darstellt (17.Jh von Cornelius Schut, Antwerpen).
Orgel stammt aus der alten Kirche, erworben in Köln 1857
Integrativer Bestandteil des Altenstiftes in Berkum
Besonders sehenswert:
Inneneinrichtung aus der Hinterlassenschaft der Elisabethschwestern aus der alten Klosterkapelle (Altar, Ambo, Sakramentshaus mit 12 Edelsteinen als Symbole für die 12 Tore des Paradieses)
Fertigstellung nach einjähriger Bauzeit im November 1979, durch Eigenleistung Züllighovener Bürger.
Besonders sehenswert:
Holzgeschnitzte Figur des Papstes Pius X, Bronzebüste des Schutzpatrons in einer Außennische über der Eingangstür, bleiverglaste Fenster gestaltet von Wachtberger Künstlern.
Sie gilt als ältestes Gebäude der Gemeinde Wachtberg, geht in wesentlichen Teilen auf die Kapelle des karolingischen Königshofes 8./9. Jahrhundert zurück. 1958 renoviert (und 1979), im vollständig verschieferten Turm hängen drei Glocken.
Besonders sehenswert:
Holzgeschnitzte Statuen des Hl. Jakobus, des Hl. Sebastianus 17.Jh. und eine Pieta aus dem 15.Jh. Barockaltar in dessen Mitte eine Madonna mit Kind steht.
1724 geweiht "wie seit alters zu Ehren der seligen Jungfrau und des Hl. Georg"; Ersatz für den 1292 erstmals urkundlich erwähnten, inzwischen baufälligen Vorgängerbau; um 1900 neugotische Inneneinrichtung.
Besonders sehenswert:
Reicher Figurenschmuck an Hochaltar und Seiten; romanisches Taufbecken aus Eifeler Basaltlava mit Jahreszahl 1100; zahlreiche alte Steinkreuze auf dem Friedhof und in der Friedhofsmauer.
Geweiht 1741 zu Ehren der Gottesmutter und der Heiligen Antonius, Stanislaus und Servatius als Ersatz für eine 1398 ebenfalls durch den Adendorfer Burgherrn gestiftete, zerfallene Kapelle; früher bis heute Ziel von Wallfahrten von Ahr und Eifel zum "Ferkestünn".
Besonders sehenswert:
Reliquiar des Hl. Mönchsvater Antonius (von Ägypten); Altarbild aus dem 18.Jahrhundert (Hubertuslegende)
An der Stelle einer Kapelle aus ca. 1000 wurde zu Beginn des 12.Jh. die erste Kirche errichtet. Aus dieser Zeit stammt der heutige Kirchturm. Nach Zerstörung im 30jährigen Krieg Neubau im 1681. (Chronogramm am Eingang), Erweiterungen 1849, Renovierungen 1963-67 und 1998.
Innenausstattung u.a. Hauptaltar (Hl. Karl Borromäus) aus Losheim/Eifel um 1700, linker Seitenaltar (Hl. Sebastian, um 1690) mit früher Ansicht der Godesburg, des Bonner Münster, Dom und Gereonskirche Köln, Kanzel (um 1680), Taufstein und Madonna in der Taufkapelle (bis 1967 Sakristei) 17.Jh., 12 Kreuzwegbilder als Stiche des Kölner Kupferstechers Jacques Honervogt, Orgel von Orgelbauer Ludwig Hünd (Linz/Rhein) 1855, Orgelprospekt Ende 18.Jh., restaurierte Bruderschaftsfahne von 1818. Drei Stahlglocken von 1952. Stundenglocke aus 1472.
Als Ersatz für ein baufälliges Gotteshaus 1790 fertiggestellter Neubau, 1998/1999 innen renoviert
Besonders sehenswert:
Barocker Hochaltar, zwei Seitenaltäre mit Darstellung der Schmerzhaften Mutter und des Hl. Sebastian, Barockkanzel, außerordentlich schöner Prospekt der 1998 restaurierten Barockorgel von 1790, Fachwerk-Pfarrheim neben der Kirche.
Erbaut 1884 - 1886 als Stiftungskapelle, neugotisch eingerichtet, Ende der 90iger Jahre restauriert.
Erbaut 1714 mit barockem Altar.
Erbaut 1730, Altar von 1584, genutzt als Gebets- und Andachtsraum
Ältester Teil ist der spätgotische Chor aus dem 15. Jahrhundert, dem 1713 ein hallenartiges Langhaus und 1749 ein Westturm mit geschweifter Haube angefügt wurde. Barocke, derb-ländlich wirkende Innenausstattung. Hauptaltar zeigt die Kreuzigung, darüber Statue des Auferstandenen. Zwei Seitenaltäre stellen links den Hl. Sebastian, rechts Maria als Himmelkönigin dar. Klais-Orgel aus dem Jahr 1893. Neben der Kirche das ehemalige Pfarrhaus als zweistöckiger Rokokobau von 1751.
Fertigstellung 1975, Beispiel modernen Kirchenbaus der siebziger Jahre. Der Bau mit Satteldach, Holzdecke, Ziegelsteinwänden und ohne Pfeiler lässt den Innenraum zur einheitlichen Halle, bestehend aus drei Schiffen erscheinen (Zelttypus). 280 Sitzplätze, Walcker-Orgel, Chor-Ausstattung aus Savoyeser Sandstein.
Erbaut 1860 im neuromanischen Stil anstelle der vorherigen, in Fachwerkbauweise 1715 erbauten Kapelle. Geschieferter, pyramidenförmiger Glockenturm in Holzkonstruktion mit einer 2007 gestifteten Glocke.
Einschiffiger Bau mit gewalmtem Schieferdach und barockem Dachreiter, erbaut 1744, gestiftet von dem Tenor Anton Raaff, der zu dieser Zeit als Hofsänger am Hofe des Kurfürsten Clemens August in Bonn tätig war. Kleiner Barockaltar, Heiligenfiguren aus der Erbauungszeit.