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Neben der Familien- und Jugendarbeit, den Gottesdiensten und der
Sakramentenvorbereitung ist die Caritasarbeit eine wichtige und tragende
Säule in der Pfarrei.
Die Caritasarbeit ist als Seelsorgeprojekt nicht weniger als die konsequente Umsetzung der christlichen
Nächstenliebe.
Ganz konkret wird dies im Pfarrbesuchsdienst. In kaum einem
anderen Bereich wird gelebtes Christentum deutlicher erfahren, als beim
Besuch von Menschen, die in Not sind. Diese Not ist vielfältig: Es kann sich
um materielle Not handeln, bedingt durch Arbeitslosigkeit oder Unglück, aber
auch um Krankheit, Einsamkeit und Sterben. Für all' diese Sorgen wollen wir
ein offenes Ohr haben. In jedem Besuch, in jedem freundlichen Wort,
manchmal auch nur durch einen beiläufigen Telefonanruf, wird durch den
Besucher ein Stückchen mehr die Liebe und Nähe Gottes zu den Menschen
erfahrbar gemacht. Auch die Weitergabe von Geldspenden aus der Caritaskasse
(wir haben im vergangenen Jahr in allen Pfarreien an bedürftige Familien und
Einzelpersonen Geldzuwendungen gemacht) gehört dazu.
Aber auch freudige Anlässe laden zum Besuch ein. Die Begrüßung der
Neubürger, die Gratulation zur Geburt bzw. Taufe, der Geburtstagsbesuch bei
den Senioren sind willkommene Gelegenheiten, eine aktive und um den
Menschen bemühte Kirche in Erinnerung zu bringen.
Es versteht sich von
selbst, dass eine solche Arbeit in einer Pfarrei mit nahezu 11.000
Katholiken nicht von einem Einzelnen alleine geleistet werden kann. Damit die
Besucher nicht überfordert werden (und darauf wird großer Wert gelegt) brauchen
wir möglichst viele Menschen aus der ganzen Pfarrei. Wohnortnähe ist
von entscheidender Bedeutung.
Welche Voraussetzungen muss ein Besucher
mitbringen?
Grundsätzlich ist jeder eingeladen mitzumachen. Der Zeitaufwand
sollte nie mehr als im Durchschnitt 2 Stunden die Woche betragen, diese Zeit
sollte man aber mitbringen. Interesse an den Sorgen und Nöten der Menschen
verbunden mit der notwendigen Verschwiegenheit sind sehr wichtig.
Selbstverständlich werden alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von mir betreut
und dort, wo es sich anbietet und Bedarf besteht, auch geschult und
fortgebildet. Auch darf sich jeder die Art seiner Besuche aussuchen.
Wenn Sie
sich angesprochen fühlen, melden Sie sich bitte in unserem » Pfarrbüro in
Berkum oder direkt bei » Diakon Wolfgang Kader.